Filed under Rucksäcke by Outdoor-Fan on 21/02/2010 at 15:54
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Qualität und die richtige Passform für Ihren gelungenen Outdoor-Trip
Backpacking – das steht für die maximale Freiheit des Reisens: Ihr Gepäck ist minimiert auf das Nötigste, Sie sind flexibel und beweglich, können mit Ihren “Sieben Sachen” auf dem Rücken Städte und die Schönheiten der Natur entdecken. Maximales Vergnügen bereitet Ihre Rucksackreise aber nur dann, wenn Sie mit einem wirklich guten Rucksack ausgestattet sind. Dabei kommt es nicht nur auf die Qualität der Materialien an, sondern auch darauf, dass der Rucksack Ihren Bedürfnissen entspricht.
Beim Kauf eines Rucksackes sollten Sie sich zunächst im Klaren sein, wofür Sie ihn benutzen möchten. Ist er ausschließlich als Gepäckstück für Städtetrips gedacht oder sind Sie auf der Suche nach einem Begleiter für anspruchsvolle Wandertouren. Aus dieser Entscheidung lässt sich die Größe ableiten. Ihr Backpack für Citytouren kann ruhig größer ausfallen, schließlich soll auch das kleine Schwarze oder die ein oder andere Krawatte Platz finden. Für solche Belange gibt es Modelle, die besonderen Wert auf gute Zugriffsmöglichkeiten legen, etwa durch Reißverschlüsse, mit denen er sich wie ein Koffer bedienen lässt. Sie sollten sich jedoch im Klaren sein, dass solche Rucksäcke oft nicht für lange Wandertouren geeignet sind.
Wenn Sie also planen, Ihren Backpack auch für Wanderungen im Gelände zu nutzen, muss er besonderen Anforderungen entsprechen, was die Passform, die Schulter- und Hüftgurte betrifft. Auch sollte er über besonders günstig verteilten Stauraum verfügen, anstatt besonders groß und sperrig zu sein. Rucksäcke müssen Ihrer Körpergröße entsprechen, damit sich die Traglast optimal auf Ihren Körper verteilt. Mittlerweile verfügen Rucksäcke über moderne Längenverstellsysteme, mit denen sie sich an Ihre Statur und Größe anpassen lassen. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie den Rucksack einmal verleihen möchten.
Für hohen Tragekomfort sind auch gute Rückenpolster verantwortlich. Diese sollten aus nicht zu weichem, aber doch flexiblen Material gefertigt sein und durch luftdurchlässiges Gewebe für gute Durchlüftung und festen Sitz sorgen.
Rücken- und Hüftgurte dürfen nicht einschneiden. Auch hier ist auf das Oberflächenmaterial zu achten: Rutschfest und angenehm sollte es sich auch auf bloßen Schultern anfühlen.
Die meisten Outdoorpacks verfügen über eine Vielzahl an Fächern. Die Menge dieser Fächer und ihrer Aufteilung ist Geschmackssache. Idealerweise verfügen Rucksäcke über zwei bis drei größere Fächer und einige kleinere Fächer zur Verstauung von Kleinigkeiten. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass ein befüllter Rucksack nicht zu breit ist, schließlich wollen Sie nicht überall anecken. Zusätzlich gibt es oft Möglichkeiten an der Außenseite weitere Gegenstände anzubringen, etwa Wanderstöcke oder Wasserflaschen.




Filed under Wanderschuhe by Outdoor-Fan on 21/02/2010 at 11:16
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Das passende Schuhwerk gehört zur Grundausstattung einer jeden Wanderung. Entsprechend sollte dem Kauf der richtigen Wanderschuhe die angemessene Zeit und Aufmerksamkeit gewidmet werden. Denn gönnt man seinen Füßen Bequemlichkeit und Sicherheit, können auch weite Fußmärsche in guter Erinnerung bleiben. Der Markt für zum Wandern geeigneter Schuhe ist sehr groß und hat ein vielfältiges Angebot. Ob Hobbywanderer, Outdoor-Freak oder Hiking-Spezialist: Für jeden Bedarf und jeden Untergrund sind die optimal auf die Bedürfnisse angepassten Schuhe erhältlich.
Es gibt aber dennoch Eigenschaften, die jeder qualitativ empfehlenswerte Wanderschuh aufweisen sollte: Geeignete Materialien können Leder bzw. Nylon sein, welche die nötige Stabilität aufweisen, um die Füße angemessen zu schützen. Zudem sind diese Stoffe sehr robust und sorgen für eine wünschenswerte Langlebigkeit der Schuhe.
Zu achten ist ebenso auf eine stabile und rutschfeste Sohle, die sich auch auf einem unwegsamen Gelände zu bewähren weiß. Zur dauerhaften Entlastung der Gelenke ist es wichtig, dass die Sohle die Schritte des Wanderers leicht abfedert. Da Outdoor-Fans häufig sehr lange Touren unternehmen (und meist auch viel Gepäck tragen, wie z.B. ein Zelt), sollte das Schuhwerk auch eine stabilisierende Wirkung haben. Werden die Füße gestützt, entlastet dies die Muskulatur, was ein deutlich längeres Wandervergnügen zur Folge hat. Der Stützfunktion der Füße kommt besondere Bedeutung zu, wenn im bergischen Gelände gewandert wird. Hier sollte die Wahl auf hohe Stiefel fallen, da diese die Knöchel zusätzlich schützen und einem Umknicken des Fußes vorbeugen.
Gute Wanderschuhe sind immer wasserfest und atmungsaktiv. Erreicht wird dies meist durch eine den Schuh ummantelnde Kunststoffmembran. Diese wirkt einseitig durchlässig; sie lässt den Fußschweiß aus dem Schuh, verhindert aber das Eintreten von Wasser. Auch auf eine gute Fütterung muss geachtet werden, da diese für die atmungsaktiven und wasserabweichenden Qualitäten wesentlich verantwortlich ist.
Nicht zu vergessen ist natürlich der Aspekt der Bequemlichkeit. Nur wenn der Schuh einen optimalen Sitz hat, ist er für längere Touren zu gebrauchen. Ein gut sitzender Schuh zeichnet sich dadurch aus, dass er der Ferse wenig Spiel lässt und auch der Mittelfuß ausreichend gestützt wird.
Professionelle Wanderschuhe kosten ihren Preis. Um das passende Exemplar finden zu können, empfiehlt sich vor dem Kauf eine Ganganalyse. Diese wird als Serviceangebot von vielen Sportgeschäften und Outdoor-Ausrüstern angeboten. Bei der Ganganalyse werden Vorschädigungen des Fußes festgestellt, die bei der Wahl des richtigen Schuhs Berücksichtigung finden müssen. So bieten zahlreiche Sportschuhe eine stabilisierende Führung, um vorhandene Fehlstellungen zu korrigieren.
Filed under Outdoorbekleidung by Outdoor-Fan on 19/02/2010 at 11:51
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Outdoor, eine moderne Bezeichnung für Aktivitäten in der Natur wie beispielsweise Wandern, Bergsteigen, Radfahren und vieles mehr. Immer mehr Menschen zieht es nicht nur im Urlaub als Kontrast zu dem stressigen Alltag in das Abenteuer, in die Natur hinaus. Neben der spezifischen Ausrüstung wie beispielsweise Rucksack und Räder gehört selbstverständlich auch die passende Outdoorbekleidung dazu. Outdoorbekleidung sollte zweckmäßig, bequem und leicht zu pflegen sowie zu tragen sein. Dabei muss sie keineswegs unmodern oder gar unschön sein. Zahlreiche namhafte Firmen bieten immer häufiger chice wie auch qualitativ hochwertige Outdoorbekleidung an.
Was aber muss man beim Kauf dieser Bekleidung besonders beachten? Zunächst einmal sei gesagt, dass es kein schlechtes Wetter aber durchaus schlechte Kleidung gibt. Aus diesem Grunde ist es besonders wichtig, darauf zu achten, dass die entsprechende Outdoorbekleidung sowohl in ihrer Funktionalität als auch in ihrer Ausstattung den Anforderungen gerecht wird. Das bedeutet, dass sich die Kleidung den Wetterverhältnissen im Rahmen der Möglichkeiten anpassen muss, denn nichts ist unberechenbarer als das Wetter und nichts ist unangenehmer, als unangebracht gekleidet zu sein während seiner Freizeitgestaltung. Moderne Kunstfasern unterstützen dabei den Tragekomfort wie auch die richtige Hautatmung. Gute Outdoorbekleidung sollte dafür sorgen, dass man weder friert noch dass der Schweiß bei Anstrengungen die Kleidung durchtränkt. Bei Regen sollte die Outdoorbekleidung so verarbeitet sein, dass der Träger nicht innerhalb weniger Minuten durchnässt ist, bei starker Sonneneinstrahlung wäre ein UV-Schutz optimal.
Grundsätzlich jedoch gilt es zu beachten, dass die beste Outdoorbekleidung nichts nutzt, wenn man sie nicht entsprechend trägt. Das heißt, der altbewährte Zwiebel-Look ist auch hierbei gefragt. Ideal ist die so genannte Funktionsunterwäsche, die dafür sorgt, dass der Schweiß rasch aufgenommen wird. Während die Baumwolle die Feuchtigkeit speichert, gibt die Kunstfaser die Feuchtigkeit schnell ab und trocknet rasch. Hierdurch wird verhindert, dass der Körper auskühlt. Beim Kauf der weiteren Bekleidung sollte man darauf achten, dass man isolierende, wasser- und winddichte Jacken und Hosen bekommt. Ein spezielles Innenfutter – zumeist in Netzform – sorgt für den wichtigen Luftaustausch. Je nach Witterung und Aufenthaltsort kann man zwischen zweilagigen und dreilagigen Outdoorjacken wählen. Bei der dreilagigen Jacke muss man darauf achten, dass die Außenhaut mit der Membrane und dem Innenfutter eine gute Verbindung hat. In den meisten Fällen jedoch reicht die Zweilagenjacke. Eine gute Fleecejacke oder ein Fleecepullover sind ideale Begleiter für das Zwiebelmuster.
Selbstverständlich sollte nicht nur auf das Material geachtet werden, denn Funktionalität ist ebenso wichtig. Hierzu zählt, dass man darauf achtet, dass zum einen genügend große – verschließbare – Taschen vorhanden sind, um wichtige Dinge wie Portemonnaie und Ausweise oder Scheckkarten sicher unterzubringen, zum anderen sind eine Handytasche sowie eine Tasche für den iPod heutzutage keine Besonderheit mehr.
Aber nicht nur die Bekleidung für den Oberkörper ist wichtig. Eine geeignete Outdoorhose sollte ebenfalls möglichst verschließbare Taschen in entsprechenden Größen haben, um Taschenmesser und Ähnliches unterbringen zu können. Ideal sind so genannte Zipp-Off-Hosen, bei denen man die Länge der Beine je nach Witterung mithilfe eines Reißverschlusses variieren kann. Besonders strapazierfähig und angenehm im Tragen sind Hosen aus Nylon. Häufig findet man dieses in Kombination mit Elasthan, welches durch seine Strechwirkung für angenehme Bewegungsfreiheit sorgt.
Wichtig ist zudem, dass man darauf achtet, dass die Bekleidung nicht zu schwer ist, denn wer schleppt schon gerne unnötiges Gewicht am Körper oder im Rucksack mit sich?
Während für die herkömmlichen Gebiete die Kunstfasern ideal sind, sollte man bei einem geplanten Tropenaufenthalt darauf verzichten. Hier empfiehlt sich Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle und Leinen. Ebenso wichtig wie Unterwäsche, Shirt, Jacke und Hose sind die Schuhe. Dabei sollte man keineswegs an der falschen Stelle sparen, denn Tragekomfort geht hier über alles, um schmerzfrei und mit Freude seinem Hobby nachgehen zu können. Es gilt jedoch, dass nicht jeder Freizeitschuh zu jeder Freizeitaktivität passend ist. Bei Wandertouren in den eher feuchten und kühleren Jahreszeiten haben sich Schuhe mit wasserdichten Membranen bewährt, im Sommer hingegen sind sie weniger ideal. Auch die Sohlenbeschaffenheit sollte dem Zweck entsprechen.


Filed under Schlafsäcke by Outdoor-Fan on 19/02/2010 at 09:38
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Wie man sich bettet, so lebt man – der richtige Schlafsack für die richtige Situation.
Nacht. Vögel zwitschern schon lange nicht mehr. Der Wind raschelt durch die Bäume. Es ist dunkel und Sie campen gerade. Sie liegen in Ihrem Zelt; eingemummelt in Ihren Schlafsack. Schade nur, dass Sie den falschen gekauft haben. Was Sie nicht wussten ist, dass es doch empfindlich kalt werden kann hier – nachts in der Wüste. Ihrem Urlaub in Afrika tut das zwar keinen Abbruch, doch es könnte besser sein, denken Sie sich. Der Kauf des passenden Modells ist vielschichtiger, als man im ersten Moment denkt. Einige grundsätzliche Fragen müssen Sie sich nämlich stellen.
Wann und wo werde ich ihn brauchen?
Auf Schlafsäcken sind in der Regel Temperaturskalen angegeben, die in verschiedene Bereich eingeteilt sind. Ein Bereich gibt normalerweise an, wie kalt es draußen maximal sein darf, um im Schlafsack nicht zu erfrieren. Der nächste Bereich gibt die Komforttemperatur an, bei der es auch Spaß macht im Schlafsack zu schlafen. Der letzte Bereich schließlich gibt an, wie warm es draußen sein darf, damit man keinen Hitzeschock bekommt.
Kann ich den Schlafsack erweitern?
Viele Schlafsäcke kann man vergrößern. Oft gibt es die Möglichkeit gleich zwei der selben Sorte aneinander zu befestigen, um so eine große Decke zu schaffen. Vielleicht wollen Sie auch mit der/dem Liebsten einen Schlafsack teilen – dann können Sie diesen durch das Verbinden vergrößern.
Wie soll mein Kopf liegen?
Im Regelfall müssen Sie sich selbst ein Kissen mitbringen, außer Sie haben ein Modell gewählt, welches bereits eine Art integriertes Kissen hat. Das ist natürlich ideal. Auch wichtig zu wissen ist, wie weit Sie den Reißverschluss schließen können. Sie wollen sicher nicht Nachts im kalten Sibirien mit gefrorenen Lippen aufwachen, nur weil Sie Ihr Kopfteil nicht vernünftig schließen konnten.
Wo bewahre ich ihn auf und wie groß darf er sein?
Wenn Sie viel unterwegs sind, dann wissen Sie, dass weniger oft mehr ist. Einen riesengroßen Schlafsack rum zu schleppen kann auf Dauer sehr anstrengend sein. Je kleiner, je besser. Schauen Sie also, dass Sie das gute Stück beim Zusammenrollen so klein wie mögliche falten können.
Was passiert wenn’s mal nass wird?
Sehr unangenehm ist es aufzuwachen und nasse Füße zu haben. Steigt diese Wahrscheinlichkeit in Ihrem Urlaubsgebiet, dann sollten Sie eine Modell wählen, das möglichst wasserdicht ist.
Lassen Sie sich am besten in einem Outdoor-Shop genau beraten, worauf Sie bei Ihrer spezifischen Situation achten sollten. Denn nur dann macht das Übernachten im Freien Spaß, besonders wenn es kalt und feucht wird.
Filed under Zelte by Outdoor-Fan on 18/02/2010 at 21:24
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Beim Kauf eines Zeltes sollte man folgende Dinge überprüfen: das Platzangebot, die Zeltform, die Wasserdichtigkeit, die Stabilität und das Gewicht. Halten alle diese Qualitätskriterien der Überprüfung stand, hat man auch lange Freude an seinem Zelt. Zunächst einmal stellt man Überlegungen zum Platzangebot an. Zwar wird die Größe von Zelten in der Regel mit Personenzahlen angegeben, doch das sagt lediglich aus wie viele Personen im Zelt Platz finden. Der Stauraum für Gepäck wird hier nicht angegeben. So sollte man sich also nicht nur Gedanken über die Schlafplätze machen, sondern auch wie viel Gepäck mitgenommen werden soll. Vorteilhaft sind da zum Beispiel Zelte mit 2 kleinen Vorzelten, Apsis genannt.
Dies ist dann schon das nächste Prüfkriterium: die Zeltform. Die üblichen angebotenen Zelte sind das Kuppelzelt und das Tunnelzelt. Bei dem Kuppelzelt werden zwei Gestängebögen gekreuzt und bilden das Basiszelt. Der dritte Gestängebogen bildet die Apsiden. Dieser Zelttyp ist recht leicht aufzubauen und benötigt auch nicht unbedingt oder nur wenige Verankerungen. Es eignet sich am besten für problematische Untergründe. Das Tunnelzelt besteht aus mindestens zwei hintereinander aufgestellten Gestängebögen für das Basiszelt. Durch zusätzliche Gestänge kann ein großes Vorzelt aufgestellt werden, was sich positiv auf den Stauraum auswirkt. Nachteil dieser beiden Zeltarten ist die relativ große Wind- Angriffsfläche, gepaart mit kleiner Stabilität auf Grund der wenigen Gestängebögen. Um die Windangriffsfläche beim Tunnelzelt zu minimieren, muss man es in Windrichtung aufbauen, was nicht immer so einfach ist. Bessere Werte bieten hier geodätische Zelte. Geodätische Zelte sind eine Weiterentwicklung der Kuppelzelte. Sie haben meist vier Stangen, die sich mehrmalig kreuzen und daher sehr windstabil sind, mehr Bewegungsfreiheit innerhalb des Zeltes bieten, jedoch beim Aufbau mehr Zeit benötigen und schwerer sind.
Das dritte Prüfkriterium ist die Wasserdichtigkeit, eines der relevantesten Qualitätsmerkmale bei Zelten. Es wird angegeben durch die sogenannte „Wassersäule“, die ausdrückt, welchen Wasserdruck das Außenzelt aushält, bevor Wasser eintritt. Wichtig ist diese Angabe auch für den Zeltboden, da durch das darauf lastende Gewicht ein hoher Wert benötigt wird. In regenintensiven Gebieten empfiehlt sich eine Wassersäule von 8.000 – 10.000 mm um Trockenheit im Zelt zu garantieren. Gebiete mit nur vereinzelten Regenschauern benötigen für den Zeltboden 5.000 mm WS, für das Außenzelt werden 3.000 – 5.000 mm WS empfohlen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass das Überzelt straff und ohne Mulden und Falten abgespannt ist. Die Wasserdichtigkeit wird beim Zelt durch die Beschichtung erreicht. Hier steckt allerdings der Teufel im Detail: PU wird als Beschichtung in mehreren Lagen aufgetragen, was leider die Reißfestigkeit des Zeltgewebes beeinträchtigt. Wenn das Zelt reißt, nützt also auch der höchste Wassersäulen- Wert nichts. Die hochwertigste, aber auch teuerste Beschichtung ist die aus Silikon. Sie beeinträchtigen nicht die Reißfestigkeit, erhöhen noch dazu die UV- Beständigkeit und Regen perlt besser ab.
Der nächste Augenmerk sollte auf die Windstabilität gerichtet werden, was vor allem wichtig für Zeltausflüge in ungeschützte und stürmische Gegenden ist. Die besten Eigenschaften haben hier geodätische Zelte, gefolgt von Kuppelzelten, das Schlusslicht bilden Tunnelzelte. Wichtig ist für diesen Punkt auch das Gestänge, das das Zelt in Form hält. Den besten Kompromiss zwischen Flexibilität und Stabilität bieten Alu-Gestänge. Fiberglas ist abzulehnen, da instabil. Relativ neu auf dem Markt sind hülsenlose Gestänge, die den Schwachpunkt „Hülsen“ beseitigen. Sich vor dem Kauf genügend Gedanken über den Einsatzzweck des Zeltes zu machen, macht Sinn wenn man über das Gewicht des Zeltes nachdenkt. Hier muss man Kompromisse schließen, denn ein sehr leichtes Zelt trägt man zwar besser, man muss aber mit Einbußen beim Platzangebot, Wasserdichtigkeit und Stabilität rechnen.
Wer beim Zeltkauf also von Anfang an auf die richtigen Kaufkriterien achtet und sich vom Fachhändler umfassend beraten lässt, erlebt auch keine böse Überraschung, wenn es wieder mal schlechtes Outdoor-Wetter ist!