Kaufberatung Mountainbike
Posted by By Outdoor News at 26 May, at 13 : 14 PM Print
Schritt 1: Die Wahl des richtigen Typs
Bevor Sie sich ein neues Bike zulegen, sollten Sie sich überlegen, welcher Fahrer-Typ Sie sind. Man unterscheidet zwischen:
Touren-Biker:
Dieser Biker-Typ fährt gerne längere Touren nach dem Feierabend oder am Wochenende. In der Regel werden nur Schotterwege oder Forstwege befahren. Hierbei sollte man Wert auf eine angenehme Sitzposition legen.
Enduro-Fahrer:
Den Enduro-Biker findet man auf schwierigen Trials wieder. Hier möchte er sich beweisen und sucht vor allem das Abenteuer und jede Menge Spaß. Längere Touren fährt der Enduro-Typ eher weniger.
Freerider:
Hier gibt es nur eine Richtung – und die heißt bergab! Der Freerider ist der Draufgänger unter den Fahrradfahrern. Hohe und weite Sprünge gehören zum Alltag. Längere Touren meidet der Freerider dagegen. Die Sitzposition ist hier weniger entscheidend, da die meiste Zeit im Stehen gefahren wird.
Der Racer:
Der Race-Biker liebt die Geschwindigkeit. Oft misst er sich auch im Wettkampf mit Gleichgesinnten.
Schritt 2: Mountainbike-Typ
Jeder Mountainbiker hat unterschiedliche Anforderungen und Ansprüche an sein Bike. Man unterscheidet für gewöhnlich fünf verschiedene Sorten:
Hardtails:
Der Klassiker unter den Bikes – günstig, leicht und für viele Zwecke geeignet. Gute Hardtails gibt es ab etwa 600 Euro. Dabei sollte auf eine vordere Federgabel nicht verzichtet werden – diese entlastet die Handgelenke. Hardtails sind relativ pflegeleicht und die Kosten für die Instandhaltung sind ebenfalls gering.
Race-Bike:
Niedriges Gewicht, gestreckte Sitzposition, gute Scheibenbremsen und ein niedriger Federweg – das sind die Eigenschaften von Race-Bikes.
Fully-Bikes:
Das Fully bietet Vorne sowie Hinten eine Federung – in der Regel ab 140 mm. Sie sind dadurch sehr komfortabel und für den kleinen Wochenendausflug über Stock und Stein geeignet. Ab 1500 Euro finden sich gute Fullys.
Enduro-Bikes:
Grobes Gelände ist ihr Zuhause. Steile Abfahrten, aber auch anstrengende Steigungen sind das Revier dieser Bike-Gattung. 160 bis 170 mm Federweg sind optimal. Wichtig ist zudem ein stabiler Rahmen und gut zupackende Bremsen.
Freeride-Bikes:
Harte, steile und anspruchsvolle Abfahrten – hier fühlt sich das Freeride-Bike wohl. Wichtig ist ein großer Federweg und ein äußerst stabiler Rahmen. Schließlich muss Fahrer sowie Bike Sprünge über mehrere Meter aushalten. Durch den großen Federweg steigt aber auch das Gewicht. Dadurch fährt man mit diesen Bikes eher ungern bergauf.
Bei allen Fahrrädern gilt: Vor dem Kauf sollten Sie das Bike gründlich testen. Vor allem, wenn es in den vierstelligen Betrag geht. Nichts ist ärgerlicher, als viel Geld ausgegeben zu haben und anschließend das falsche Bike erwischt zu haben. Nehmen Sie sich also ruhig ein bis zwei Stunden Zeit. Nur so können Sie feststellen, ob das Fahrrad auch für längere Strecken geeignet ist.