Zelte
Posted by By Outdoor News at 28 June, at 21 : 02 PM Print
Kaufberatung Zelte: Worauf muss man achten?
Wer das erste Mal ein Zelt kaufen möchte, steht natürlich vor der Frage, welches Modell am geeignetsten ist. Es ist zu betonen, dass es nicht das eine Zelt gibt, das jeden zufrieden stellt. Vielmehr kommt es auf die individuellen Gegebenheiten des Einsatzortes und die persönlichen Wünsche des Kunden an.
Man unterscheidet unter anderem drei verschiedene Zelttypen, die hauptsächlich für das Camping genutzt werden: das Tunnelzelt besitzt eine längliche und röhrenartige Form; das Kuppelzelt hingegen – wie der Name schon andeutet – die Form einer Kuppel mit einer rundlich bis quadratischen Grundfläche, wobei sich zwei flexible Stangen in der Mitte des Zeltes überkreuzen. Eine Sonderform des Kuppelzelts stellt das sogenannte Geodät-Zelt dar, bei dem sich die Stangen vielfach überkreuzen.
Welche Vor- und Nachteile besitzt nun jeder Zelttyp? Das Tunnelzelt bietet durch seine röhrenartige Form eine exzellente Möglichkeit der Platzaufteilung. Während an den beiden Enden des Zelts Schlafkabinen untergebracht sind, kann die Mitte des Zelts als praktischer Lagerraum für allerhand Campingzubehör und das Gepäck dienen. Aufgrund dessen eignet sich dieses Zelt besonders für regnerische Tage, zumal der Aufbau bei Regen zusätzlich erleichtert wird, da zuerst das Außenzelt und erst dann die Innenzelte aufgebaut werden und diese dadurch nicht nass werden. Der Nachteil hingegen ist, dass das Zelt erst sorgfältig abgespannt werden muss, bis die Stabilität erreicht ist, um starken Winden trotzen zu können. Das Kuppelzelt hingegen besitzt meist nur eine einzige Schlafkabine und ist daher nicht so komfortabel wie ein Tunnelzelt. Jedoch ist der Aufbau ein wesentlich einfacheres Unterfangen, da in der Regel nur zwei flexible Stangen über Kreuz mit dem Innenzelt verbunden werden müssen. Sollte es aber während des Aufbaus regnen, so wird das Innenzelt nass, da das Außenzelt erst nach Aufbau des Innenzelts darüber gestülpt wird. Im Gegensatz zum Tunnelzelt besitzt dieses aber auch ohne Abspannen eine gute Stabilität, die noch weiter erhöht wird, wenn erst einmal die Heringe gesetzt worden sind. Das Geodät besitzt durch seine Konstruktion mit mehreren sich überkreuzenden Stangen eine noch höhere Stabilität und ermöglicht zudem ein kleines Vorzelt, in dem ebenfalls wichtige Utensilien untergebracht werden können.
Neben der Form ist auch das verwendete Material ausschlaggebend für die Kaufentscheidung. Die meisten Zelthäute sind aus Polyester und Nylon gefertigt, wobei diese Stoffe beispielsweise mit PVC oder Silikon beschichtet werden, um diese wasserdicht zu machen. Silikonzelte gelten dabei als besonders reiß- und wasserdicht. Wichtig ist noch die sogenannte Wassersäule: ab 1500mm gilt ein Zelt nach DIN als wasserdicht.