Outdoor-Kleidung selber nähen

Posted by By at 14 September, at 13 : 50 PM Print

Wer eine eigene Nähmaschine, wie z.B. das Modell Bernina, hat und sich mit den verschiedenen Feinheiten von Schnittmustern, Garnsorten, Nähnadeln, Stoffarten sowie den Raffinessen der verschiedenen Nähte auskennt – für den ist das Nähen von Outdoorkleidung, und einigen Ausrüstungsgegenständen für Naturliebhaber, mit der heimischen Nähmaschine ein Kinderspiel. Richtig ausgerüstet und eingestellt kann jede Nähmaschine diese Aufgabe bewältigen. Als schwierig hat sich vor ein paar Jahren noch die Suche nach den richtigen Stoffen erwiesen, doch das ist heute auch kein Problem mehr. Schnittmuster findet man in jeder gut sortierten Handarbeits- und Bastelabteilung der großen Kaufhäuser, sowie in allen Handarbeitsgeschäften und natürlich online. Die einschlägigen Zeitschriften, spezielle Näh-Ratgeberbücher und Nähmagazine bieten regelmäßig verschiedene Schnittmuster an. Wenn man auf der Suche nach einem speziellen Schnitt ist, kann man auch die Redaktion des Magazins kontaktieren und nachfragen. Meistens helfen die Mitarbeiter gern weiter. Wenn sie keine Schnittmuster in ihrem Sortiment haben, dann geben sie oft auch Tipps in Form von Adressen und Bestellmöglichkeiten. Dies gilt insbesondere, wenn es um spezielle Schnitte geht, wie Vorlagen für Rucksäcke, Umhängetaschen und Schlafsäcke. Übrigens: auch kleinere Zelte kann man selber nähen – mit der richtigen Vorlage.

Hat man sich für den Schnitt entschieden, muss der Stoff in den richtigen Mengen und Maßen bestellt werden, wobei man seine Nadeln für die Nähmaschine dem Stoff und seiner Beschaffenheit anpassen muss. Hier muss ergänzt werden, dass grundsätzlich jede Nähmaschine diesen Anforderungen standhalten sollte. Jedoch haben vielleicht einige Billigprodukte ganz einfach einen schwächeren Motor, so dass dickere Materialien die Nähleistung vermindern. Am besten probiert man es mit einigen Stoffproben vorher aus, denn beim Nähen der Nähte muss die Nähmaschine mehr leisten als bei einfachen Näharbeiten, wie beim Kürzen oder Ändern von normaler Kleidung.

Viele trauen sich nicht so richtig an das Selbernähen von Outdoorkleidung, weil sie befürchten, dass die eigenen Nähte schneller reißen werden, oder dass sie nicht wasserdicht sein könnten. Da gibt es aber nichts zu befürchten, denn: es kommt auf das richtige Garnmaterial an, das man passend zum Stoff kaufen kann.
Ganz entscheidend ist aber die Wahl der richtigen Naht. Die Nähte müssen doppelt genäht werden und verdeckt – so wird man garantiert niemals nass.

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